pädagogische tage

enden als to-do-liste

Schulentwicklung,
die nicht versandet.

An Ideen fehlt es nie. An der Ausarbeitung schon. Genau die übernehmen wir: tagsüber entscheidet ihr, nachts entsteht das Material.

Tag · das Kollegium

raster · prioritäten · review

Nacht · das System

curriculum · material · drei stufen

1 Ausgangslage

Das Problem, das jede Schule kennt

Schulentwicklung ist verbindlich gefordert und versandet trotzdem. Es scheitert an der Ausarbeitung: Curricula ausformulieren, Materialien erstellen, Strukturen pflegen.

Pädagogische Tage erzeugen To-do-Listen. Werkzeuge kommen dazu und wollen erst gelernt sein.

Die Ausarbeitung bleibt trotzdem liegen.

2 Der Ansatz

Ein abgeschlossener Schritt statt einer Dauerbaustelle

Der Curriculum-Workshop ist ein kompaktes Format, das mit einem fertigen, nutzbaren Produkt endet: Ihr trefft die Entscheidungen und bleibt durchgehend Autor. Ein spezialisiertes KI-System übernimmt über Nacht die Produktionsarbeit.

Der Rhythmus: Tagsüber entscheidet euer Fachbereich (Kompetenzraster, Prioritäten, Review). Nachts produziert das System (Curriculum-Entwurf, dann Materialien — in eurem Stil und Wording).

Bewerten geht schneller als Erfinden: Ihr arbeitet an fertigen Entwürfen statt vor leeren Blättern.

Isometrische Illustration des Tag/Nacht-Rhythmus: Links ein heller Raum am Tag, in dem vier Lehrkräfte Karten auf einem Kompetenzraster anordnen, beschriftet mit Tag — ihr entscheidet. Rechts dieselbe Schule bei Nacht in Indigo, ein leuchtendes System produziert drei Stapel Arbeitsblätter in den Stufen M, R und E, beschriftet mit Nacht — das System liefert. Dazwischen zwei Symbole: ein Stempel v1.0 und ein Materialpaket.

3 Der Ablauf

So läuft der Curriculum-Workshop

Vorab — wir bereiten euch den Tisch. Eine kurze zentrale Abfrage an die Schulleitung genügt: euer Profil, eure Lernkultur, eure Rahmenbedingungen. Daraus entsteht die Grundlage, auf der beide Nächte arbeiten: euer Wording, eure Differenzierungs-Vorgaben, eure Lernkultur. Lange Inhalte verfassen und Protokolle schreiben gibt es bei uns nicht: Was ihr entscheidet, fließt direkt ins System.

1 Kompetenzen, geordnet!

Euer Raster

Aus einem vorbereiteten Lehrplan-Entwurf wählt ihr eure Kompetenzfelder: streichen, zusammenlegen, ergänzen. Zu jedem Feld liegen fertig formulierte Ich-kann-Ziele in drei Niveaustufen bereit, änderbar und ergänzbar. Nachmittags bringt ihr die Felder in eine schlüssige Reihenfolge durchs Schuljahr und entscheidet, welche zuerst Material bekommen. Ihr entscheidet, das System formuliert. Niemand sitzt vor einem leeren Blatt.

fach → felder → niveaus → raster

2 Nachts, ausgearbeitet!

Curriculum-Entwurf

Ihr habt frei. Das System arbeitet euer Raster über Nacht zum vollständigen Curriculum-Entwurf aus: Reihenfolge, Progression, Operatoren, Bezug zum Landeslehrplan. Am Morgen liegt er als Arbeitsgrundlage auf dem Tisch.

raster → entwurf

3 Kollegium, entscheidet!

Review und Beschluss

Am zweiten Vormittag prüft ihr den Entwurf mit klaren Review-Routinen: übernehmen, ändern, verwerfen. Strittiges wird gebündelt entschieden statt zerredet. Bis Mittag steht der Beschluss: euer schulinternes Curriculum, Version 1.0.

entwurf → review → version 1.0

4 Material, produziert!

Euer Materialpaket

Nachmittags gestaltet ihr das Format eurer Selbstlernbausteine (Aufbau, Niveaustufen, Gelingensnachweise) und seht an Beispielblättern, wie eure Entscheidungen aussehen. In der zweiten Nacht produziert das System das Materialpaket zu euren priorisierten Feldern: Selbstlern- und Unterrichtseinheiten in drei Differenzierungsstufen, in eurer Sprache.

curriculum → blätter → drei stufen

5 Unterricht, erprobt!

Redaktion und Einsatz

Jedes Material geht durch eure Hände: Ihr prüft die Bausteine nach klarer Aufgabenteilung, dann gehen sie in den Unterricht. Euer Material-Dashboard bleibt euch dauerhaft: herunterladen, an Schülerinnen und Schüler weitergeben, Änderungen einpflegen.

paket → prüfung → einsatz

Schritt 1 / 5

Mindeststandard Regelstandard Expertenstandard

Das Ergebnis nach zwei Tagen

Ein abgestimmtes Kompetenzraster, ein ausformuliertes schulinternes Curriculum und ein erster Satz Material zu euren priorisierten Feldern: Selbstlern- und Unterrichtseinheiten, jeweils in drei Differenzierungsstufen.

+Format: der Qualitätstag

Wer noch mehr Sicherheit will, bucht den Workshop mit einem zusätzlichen halben Review-Tag, ein bis zwei Wochen später: Dann prüft ihr die fertigen Materialien gemeinsam in Präsenz — mit den ersten Erfahrungen aus dem echten Unterricht.

4 Belegt

Kein Versprechen — ein Beweis

Wir haben das komplette Verfahren durchgespielt, bevor wir es anbieten. Grundlage: ein Kompetenzraster zum Lernbereich „Natürliche Zahlen“ (Mathematik, Klasse 5, Thüringer Lehrplan-Entwurf 2025). Daraus hat unser System Curriculum-Entwurf, Selbstlern- und Unterrichtseinheit in drei Differenzierungsstufen (Mindest-, Regel- und Expertenstandard) samt Lösungen erzeugt.

3 adversariale Prüf-Linsen pro Baustein: Fachdidaktik, Lehrplan-Treue, skeptische Schulleitung

50+ Ergebnisse unabhängig nachgerechnet: kein einziger Rechenfehler

16→8 Lehrplan-Vorgaben, lückenlos dem Kompetenzraster zugeordnet

Jeden Baustein haben wir anschließend in drei strukturierten, bewusst kritischen Prüf-Durchgängen gegenlesen lassen (aus Sicht der Fachdidaktik, der Lehrplan-Treue und einer skeptischen Schulleitung) und die Befunde eingearbeitet.

Und was wir dabei nicht behaupten: Das Schulprofil war fiktiv, der Review-Vormittag simuliert, produziert wurden drei von rund zwanzig Materialbausteinen des Lernbereichs. Der Durchstich zeigt, dass die Kette trägt — nicht, dass sie einen echten Beschlussprozess ersetzt.

Wie das System arbeitet: Es folgt didaktischen Regeln (Operatoren, Progression, Aufgabenformate) statt frei zu texten · der Landeslehrplan ist als Referenzrahmen hinterlegt · euer Schulprofil (Wording, Lernkultur, Differenzierungs-Vorgaben) prägt jedes Material.

Gerendertes A4-Arbeitsblatt im Querformat: Sicher rechnen — mit Probe, Mathematik 5, Stufe R, Blatt M5-NZ-03. Kopfzeile mit Schul-Monogramm und Fach-Badges, drei Spalten mit Merkkasten, fünf nummerierten Aufgaben-Karten, kariertem Rechenraum und Selbstkontrolle-Feld.
Ein Blatt aus dem Durchstich, so wie das System es ausgibt: Selbstlerneinheit „Sicher rechnen — mit Probe“ (M5-NZ-03, Regelstandard) als druckfertiges A4-Blatt — im CI der fiktiven Pilotschule, mit Blatt-Kennung für den Änderungs-Loop. Blatt in echt ansehen

Die wichtigste Erkenntnis ist zugleich unser Qualitätsprinzip:

Nicht die Generierung ist das Produkt — die Redaktion ist es.

Kein Material geht ohne menschlichen Review in den Einsatz. Genau dafür ist der Review-Vormittag an Tag 2 gebaut — und deshalb bleibt das Ergebnis euer Curriculum, kein gekauftes Fremdprodukt.

5 Der Umfang

Was ihr bekommt — und behaltet

Drei Ergebnisse verlassen den Workshop als offenes Paket und bleiben bei euch: vollständig ausgearbeitet für einen Fachbereich in einer Klassenstufe. Das nächste Fach und der nächste Jahrgang folgen im selben Format.

  • Kompetenzraster

    Abgestimmt im Fachbereich: Felder, Niveaustufen, Zuordnung. Die Grundlage, auf der alles Weitere aufsetzt.

    • vom Kollegium beschlossen
    • an den Landeslehrplan gebunden
    • als bearbeitbare Datei
  • Schulinternes Curriculum

    Ausformuliert, in eurem Wording, mit Progression und Operatoren. Version 1.0 am Ende von Tag 2.

    • vollständig ausgearbeitet
    • im Review beschlossen
    • weiterschreibbar
  • Materialpaket

    Erster Satz passgenauer Selbstlern- und Unterrichtseinheiten, jeweils in drei Differenzierungsstufen, samt Lösungen.

    • Mindest-, Regel-, Expertenstandard
    • mit Lösungen
    • im Stil der Schule

Und behaltet

Alle Ergebnisse gehen als offenes Paket an eure Schule: volle, dauerhafte Nutzungsrechte: eure Ergebnisse bleiben bei euch, herstellerunabhängig, in Dateien, die ihr ohne unsere Werkzeuge öffnet, bearbeitet und weitergebt. Eine einmalige, budgetierbare Ausgabe, keine laufende Subscription.

Und wenn etwas nicht passt, ändern wir es. Für jedes Blatt gibt es eine Nummer und einen festen Änderungsweg: ihr meldet, wir korrigieren, ihr bekommt die neue Version. Ohne Deckel, ohne Zusatzrechnung. Eure Rückmeldungen machen das Material besser; daran haben wir mindestens so viel Interesse wie ihr.

Und die Datenschutz-Frage bleibt überschaubar: Wir arbeiten mit Lehrplan, Kompetenzraster und Unterrichtsmaterial, keine Schülerdaten. Was darüber hinaus in eurem Haus zu klären ist, klären wir vor dem Start gemeinsam mit eurer Datenschutzbeauftragten.

Was passiert mit unseren Daten?
Wir arbeiten mit Lehrplan, Kompetenzraster und Unterrichtsmaterial — keine Schülerdaten. In den Workshop gehen fachliche Festlegungen und euer Schulprofil: Wording, Lernkultur, Differenzierungs-Vorgaben. Was darüber hinaus in eurem Haus zu klären ist, klären wir vor dem Start gemeinsam mit eurer Datenschutzbeauftragten.
Passt das Ergebnis wirklich zu unserem Lehrplan?
Der Landeslehrplan ist als Referenzrahmen hinterlegt, und das Kompetenzraster wird von eurem Fachbereich beschlossen, bevor irgendetwas produziert wird. Der Review am zweiten Vormittag ist die Stelle, an der Abweichungen auffallen und korrigiert werden.
Bleibt es am Ende unser Curriculum?
Ja. Alle inhaltlichen Entscheidungen trifft das Kollegium, das Ergebnis geht mit vollen, dauerhaften Nutzungsrechten an die Schule, und es ist in offenen, bearbeitbaren Formaten weiterschreibbar, auch ohne uns.
Wie viel Aufwand entsteht für das Kollegium?
Zwei Tage im Fachbereich, moderiert. Keine Einarbeitung in Software, keine Vorbereitung von Hausaufgaben zwischen den Terminen. Die Arbeit besteht aus Entscheiden und Gegenlesen, nicht aus Erstellen.
Und danach?
Danach gehört euch das Paket. Es gibt keine Subscription, die weiterlaufen muss, damit das Material nutzbar bleibt. Ein weiterer Curriculum-Workshop für das nächste Fach oder die nächste Jahrgangsstufe ist möglich — aber keine Voraussetzung.

6 An alle, die Schule machen

Wer dahinter steht

Porträt von Felix Blumenstein

Felix Blumenstein

Wissenschaftler & Spezialist für die digitale Transformation von Bildungsprozessen

koordiniert die Digitalisierung des LemaS-Forschungsverbundes — 17 Universitäten und rund 1.000 Schulen — und ist an der Universität Leipzig angestellt. Seit 2014 Fortbildner und Digitalisierungsbegleiter für Schulen.

Porträt von Florian Burghardt

Florian Burghardt

Design & KI-Systeme

Designer und KI-Entwickler (burghardt.studio, Erfurt); baut seit Jahren produktive KI-Systeme für Wissensarbeit, von der Datenbasis bis zum fertigen Material.

Die Kombination ist das Produkt: Prozessbegleitung, die weiß, wie Schule funktioniert — und Technik, die nachts wirklich liefert.

— Felix Blumenstein & Florian Burghardt

7 Für Fortbildnerinnen und Fortbildner

Ihr moderiert, wir liefern die Nachtphasen

Der Curriculum-Workshop ist ein fertiges, differenzierendes Format mit Technik im Rücken — buchbar pro Durchführung, ohne eigene Entwicklungskosten. Die KI-Produktion läuft über unsere Infrastruktur.

Konditionen besprechen wir persönlich.

8 Pilotphase

Jetzt einsteigen

Für die ersten Schulen gilt: Pilotkonditionen gegen Evaluationspartnerschaft — deutlich reduzierter Preis, im Gegenzug strukturiertes Feedback, Referenznutzung und ein gemeinsamer Erfahrungsbericht. Danach liegt der Curriculum-Workshop preislich dort, wo externe Schulentwicklungsbegleitung liegt — mit dem Unterschied, dass am Ende ein fertiges Produkt steht statt einer To-do-Liste. Das +Format Qualitätstag ist einzeln buchbar.

9 Nächster Schritt

Ein Gespräch

Wir zeigen die Beispielmaterialien, ihr bringt eure Fragen — und wenn es passt, planen wir den ersten Pilot-Workshop für die Vorbereitungswochen nach den Winterferien.

Gespräch vereinbaren